Bilder vom Turnier 

22. Internationale Sparkassen TT-Turnier des TTV Mettingen

Bericht    Mettingen, den 27.05.2009

Zunächst einmal ein Dank an alle Helfer. Dieser Dank kommt hier an erster Stelle, da die Helfer wirklich außerordentlichen Einsatz gezeigt haben. Eine Würdigung in der Heimatzeitung ist leider nicht erfolgt, da der Bericht unseres Pressewartes um diese Passagen gekürzt wurde. Es ist immer schwierig Helfer namentlich herauszustellen, denn es sind sicherlich Helfer nicht genannt, die noch mehr geholfen haben. Dabei denke ich an Helmut, Gerhild, Anne, Doris, Sabine, Anja und Lothar. Trotzdem möchte ich zwei Namen nennen. Einmal ist das Vanesja Sriskandarajah, die fast an allen Tagen in der Kantine geholfen hat. Auf die Frage von einem Vereinsmitglied, warum sie denn so oft helfe, gab Vanesja die beeindruckende Antwort: Ich habe sonst bei den Turnieren an fast allen Tagen gespielt und konnte dann nichts machen. Jetzt kann ich ja nur noch in der Damen A Klasse spielen, da kann ich auch an den anderen Tagen helfen. Erwähnen möchte ich auch meine Tochter Ilka, die an vier Tagen, davon in der Nacht vom Freitag auf Samstag bei den Brettchenopen bis um 07:00 Uhr und am Samstagabend bei der Playersparty auch wieder bis um 07:00 Uhr am nächsten Morgen im Einsatz war. Insgesamt waren 66 Helfer im Einsatz, ohne die ein solches Turnier nicht ausgerichtet werden könnte. Dennoch gibt es auch kritisches. Es ist sicherlich nichts dagegen einzuwenden, wenn einige vom TTV die gute Stimmung beim Turnier zum Anlass nehmen, um auch zu zelten und 4 Tage Spaß zu haben. Besser wäre es natürlich, die Party bei einem anderen Turnier zu machen. Auch diese Helfer haben ihre vorgesehenen "Schichten", fast alle auch mehrere "Schichten", ganz überwiegend nicht nur ordentlich, sondern wirklich gut erledigt. Dass einige aber nicht bereit sind, Kleinigkeiten, wie z.B. mal ein Endspiel zu zählen, obwohl sie in der Halle sind, ist  ärgerlich.

Wenn schon mal kritisiert wird, darf ich mich nicht auslassen. Man kann nicht alles richtig machen, aber in diesem Jahr war es ein gravierender Fehler von mir, die Teilnehmerbegrenzungen in einigen Klassen nicht konsequent einzuhalten. Nachdem bereits deutlich zu vielen die Teilnahme an den Zeltplatzopen zugesagt wurde, hatte ich noch überlegt, in den Gruppen nur bis zwei Gewinnsätze spielen zu lassen. Als dann die Zeltplatzopen, auch noch eine viertel Stunde zu spät, anfingen, habe ich schlicht vergessen, dass auf zwei Gewinnsätze gespielt werden sollte. Als mir das wieder einfiel, liefen bereits die ersten Spiele der zweiten Runde. Es kam dann wie es kommen musste. Man hat 30 Spielern einen Gefallen getan, deren Meldungen noch angenommen wurden, darunter leiden mussten ca. 250 Spieler, die Verzögerungen hinnehmen mussten. Was gar nicht geht, war, dass die Schüler C erst nach 20:00 Uhr, die Schüler A erst kurz vor 24:00 Uhr und die Junioren erst gegen 03:00 Uhr fertig wurden. Direkt beschwert hat sich zwar niemand, vielleicht auch, weil einige Schüler zu den Zeltern gehörten und sowieso vor Ort waren. Übermäßig sauer war vermutlich nur der Verlierer des Junioren Finales, der nicht einmal mehr seinen Preis abholte. Wir werden mal abwarten müssen, wie der Verband auf den Bericht des Oberschiedsrichters reagieren wird. Evtl. werden wir dann im nächsten Jahr, wenn das Turnier wieder ausgerichtet wird, auf die Schüler C und Schülerinnen C Klasse verzichten müssen.

Die positiven Dinge waren ganz überwiegend. Trotz dieser hohen Meldezahlen, die wohl nie wieder erreicht werden, hat es am Donnerstag, Samstag und Sonntag gut geklappt. Erfreulich war auch, dass einige große Gruppen zum ersten Mal bei uns waren und auch wieder kommen möchten. Gefreut habe ich mich über viel Lob von Teilnehmern, denen es in Mettingen gefallen hat. Dieses Lob gebe ich gerne an alle Helfer weiter.

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Kurz nach Pfingsten werden wir uns treffen, um das Turnier aufzuarbeiten. Dann wird überlegt, was war gut, was muss anders werden. Es wird sich aber auch die Frage stellen, können wir das Turnier überhaupt wieder ausrichten? Sicher ist, dass die Helfer inzwischen knapp werden. Angedacht ist, verschiedene Ressorts einzurichten, z.B. für Übernachtungen (Zelte,Halle), Kantine, Imbisswagen, Anmeldungen, Werbung für und mit dem Turnier, Startgeldkasse, Turnierleitung, Beschaffung und Ausgabe von Preisen, Auf- und Abbau usw., die dann selbständig verwaltet werden.

Manfred Wöste

    

 

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