Bilder vom Turnier

21. Internationale Sparkassen TT-Turnier des TTV Mettingen

Bericht    Mettingen, den 24.05.2008

Erstmals begann das Turnier am Mittwochabend. Die neue Turnierklasse 3er-Team nutzten 26 Mannschaften. Auch das Schweizer-Turniersystem kam gut an. Erst in der letzten Runde gegen 01.00 Uhr gaben einige Mannschaften, die keine gute Platzierung mehr erreichen konnten auf. Den meisten Spielerinnen und Spielern hat es jedenfalls gut gefallen.

Wie erwartet hatten wir in diesem Jahr deutlich weniger Teilnehmer an den Tagen von Donnerstag bis Sonntag. Am Donnerstag hatten wir damit gerechnet, denn der 1. Mai fiel auf Christi Himmelfahrt und am 1. Mai haben viele Spieler andere Interessen als Tischtennis.

Das Besondere in diesem Jahr war, dass die Meldungen deutlich später kamen als in den Vorjahren. Bis zum Wochenende vor dem Turnier konnten wir hochgerechnet (aufgrund der Erfahrungswerte aus Vorjahren) mit lediglich 600 Teilnehmern rechnen. Warum in diesem Jahr sehr viele unserer Gäste so spät meldeten, ist für uns unergründlich. Nachdem dann ganz kurz vor Meldschluss die Teilnehmerzahlen in der Herren B Klasse auf über 100 und in der Herren C Klasse am Sonntag über 80 anstiegen, mussten wir leider einen Anmeldestopp verhängen. Klassen mit über 100 Teilnehmern führen stets zu langen Wartezeiten, am Sonntag über 80 Spieler in der Herren C Klasse gefährdet das Turnierende um spätestens 20:00 Uhr. Es ist natürlich ärgerlich, Meldungen abzusagen, besonders bei gut bekannten Spielern, die tlw. auch oft teilgenommen hatten. Wir hoffen, dass diese Spieler die Maßnahme einsehen und sich nicht davon abhalten lassen, im nächsten Jahr zu melden. Maßlos geärgert hat uns dann aber, dass die Absagen unnötig waren, da viele gemeldete Spieler nicht gekommen sind. In der Herren B Klasse allein 37!!!. Weshalb so viele Spieler nicht  gekommen sind, kann man nur raten. Lag es am gutem Wetter am Samstag und Sonntag, das hatte der Wetterbericht aber vorher gemeldet. Oder hatten einige im Internet gelesen, dass die Klassen sehr voll sind und sind daher - weil Wartezeiten befürchtet wurden - gar nicht erst gekommen? Natürlich kann etwas "dazwischenkommen", so dass eine Teilnahme nicht möglich ist, uns wäre aber sehr geholfen worden, wenn man sich wenigstens abgemeldet hätte.

Die am besten besuchten Klassen waren die Zeltplatzopen mit 115 und die Mitternachtsbrettchenopen mit 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Im Vorjahr hatten wir uns den Stress mit dem Ausleihen der Schläger für jedes eigene Spiel gemacht, da wir nicht genug Schläger hatten, um jedem Spieler ein Brettchen zu leihen. Dieses Mal haben wir 40 identische Brettchen an den 20 Tischen ausgelegt, wer selbst kein Brettchen hatte, konnte sich davon eins nehmen und das hat gut geklappt.

Zieht man von den 1.075 Teilnehmern die Meldungen im 3er Team (69 Spieler), Zeltplatzopen (115) und Mitternachtsbrettchenopen (120) ab, so hatten wir in den eigentlichen Turnierklassen "nur" 771 Meldungen, die recht gut auf die vier Tage verteilt waren. Damit hatten wir in der Turnierleitung keine Schwierigkeiten, selten fragte jemand nach, wann er denn wieder spielen können, recht oft wurde aber um längere Pausen zwischen den Spielen gebeten.

Ein ganz besonderes Lob an die Helfer, die fast alle ihre Einsätze wie geplant wahrgenommen haben. Alleine die Bereitschaft das Amt des Schiedsrichters für die Endspiele zu übernehmen, könnte etwas höher sein.

Der Zeltplatz war so voll wie noch nie. Das lag sicherlich auch daran, dass einige Gruppen inzwischen doch sehr komfortable Vorzelte aufbauen. Solange alle noch einen Platz finden, ist das kein Problem. Und noch ein Dank an alle Helfer, der Zeltplatz sah nach dem Abbauen der Zelte so sauber aus wie vorher!

Das Problem mit nicht spielberechtigten Spielern gab es leider wieder. Mit welchen Überlegungen man für die Teilnahme in der Herren E Klasse z.B. aus Bayern anreist ohne spielberechtigt zu sein, können wir nicht nachvollziehen.

Spass gemacht hat die Playersparty. Die gute Stimmung der Vorjahres wurde noch übertroffen.

Auch in der Herren S Klasse war für Spannung und guten Sport gesorgt. Wir haben uns besonders darüber gefreut, dass mit Jacub Kosowski endlich wieder ein Spieler der 1. Bundesliga meldete. Der Turniersieg war für Jacub kein Kinderspiel, er musste sich gegen zwei Spieler aus dem oberen Paarkreuz der 2. Bundesliga durchsetzen. Ganz dicht vor einer Überraschung stand Jens Gester, Regionalligaspieler aus Wuppertal. Im Halbfinale führte er gegen den Favoriten Jacub Kosowski mit 3:0 nach Sätzen, erst dann konnte sich der Bundesligist auf das Spiel von Jens Gester mit langen Noppen einstellen und gewann noch mit 4:3 Sätzen.

Zahlenspiegel

Die Vereinswertung gewann zum erstmals der TV Sottrum mit 51 Punkten.

Manfred Wöste