Bilder vom Turnier

15. Internationales TT-Turnier des TTV Mettingen

Eindrücke des Veranstalters: (geändert am 25.05.02)

Trostrunde:

Erstmals wurde eine Trostrunde durchgeführt. Unsere Annahmen, die Trostrunde in der Zeit durchzuführen, die durch die Sätze bis 11 gewonnen wurde, hat sich nicht bestätigt. Bisher konnten wir im Durchschnitt 60 Spiele pro Stunde ansetzen. Durch die Regeländerung sind zwar ca. 65 Spiele/h möglich, das reicht aber nicht, um eine Trostrunde ohne Zeitverzögerung durchzuführen. 

Obwohl am Donnerstag ca. 50 Meldungen in der Schüler-B-Klasse, der Jungen-A-KLasse und der Mixed-Mannschafts-Klasse nicht angenommen wurden, kam es doch zu erheblichen Verzögerungen, die wir unseren Gästen eigentlich nicht zumuten wollen. Durch die Trostrunde hatten wir auch erheblich mehr Stress in der Turnierleitung, denn es waren zusätzliche Urkunden zu drucken und die Siegerehrung wurde ausgeweitet. 

Ob im nächsten Jahr wieder mit Trostrunde gespielt wird, steht noch nicht fest. Das größte Interesse an den Trostrunden bestand in den Jugend- und den Schülerklassen, und hier am meisten noch in den leistungsmäßig eingeschränkten Klassen (SA2 und JB). In der SA2-Klasse war echte Freude über den Pokal für den Sieger und die Urkunde für den Zweiten, denn diese Spieler haben sonst nie eine Chance, eine Auszeichnung zu bekommen. In den Herrenklassen traten auch einige Spieler zur Trostrunde nicht an, was auch verständlich ist, wenn mehrere Stunden auf den Beginn gewartet werden muss. Das lässt sich auch bei optimaler Turnierleitung und ausreichend Tischen nicht verhindern. Spieler, die im Doppel in der ersten Runde ausgeschieden sind und dann womöglich in der Trostrunde in der 1. Runde ein Freilos haben und in der 2. Runde  gegen einen Gegner müssen, der im Doppel weit kommt, müssen warten, bis die Doppelkonkurrenz beendet ist. Turniertechnisch macht die Trostrunde nur in den Klassen keine Probleme, die jeweils als letztes beginnen und in denen mit der Doppelkonkurrenz begonnen wird. Große Probleme macht die Trostrunde in Klassen mit vielen Teilnehmern, die als erstes beginnen. 

Vorstellbar ist daher, dass die Trostrunde nur noch in Klassen mit bis zu 32 Teilnehmern und in den Klassen, die gegen Ende des jeweiligen Tages beginnen, gespielt wird.

Rund ums Turnier

Das Zelten verlief ruhiger als in den letzten Jahren. Jedenfalls hatten wir diesmal keinen Ärger mit Nachbarn und kein Notarzt musste kommen. Aus einem "internen Hauptstadtproblem" haben wir uns nach langem Überlegen herausgehalten. Wenn es hier ein gerichtliches Nachspiel geben sollte, werden wir aus einem evtl. Urteil die Schlüsse bzgl. der Teilnahme beim nächsten Turnier ziehen. 

Wenn dann noch im nächsten Jahr hoffentlich das Dosenpfand kommt, haben wir sicherlich einige Kubikmeter Müll weniger zu entsorgen. Ich werde nie nachvollziehen können, warum bei einer Playersparty warmes Dosenbier getrunken wird, wenn der Veranstalter das Bier frisch gezapft für 0,50 EURO zum Selbstkostenpreis anbietet.

Schade, dass die Playersparty in diesem Jahr nicht so gut angekommen ist. Leute waren genug da, die meisten leider nur vor der Halle. Gut war die Idee, die Kantine überhaupt nicht zu schließen. Die Vereinskollegen, die die Nachtschicht machten, fanden es angenehmer und kurzweiliger, sich mit den Gästen bis zur Ablösung um 07.00 Uhr zu unterhalten, als die Kantine wie früher zu schließen.

Zahlenspiegel

Die Vereinswertung gewann zum 2. Mal nacheinander der TTV Falken Rheinkamp. Folgende Gastvereine hatten die meisten Meldungen:

  1. TTV Falken Rheinkamp        63
  2. DJK TTR Rheine                    43
  3. TTV Waltrop                          39
  4. SC Innova Berlin                    37
  5. ATS Cuxhaven                       34
  6. TTC Ladbergen                      32
  7. TTC Lengerich                       28
  8. TV Sottrum                              27
  9. ATV Hamburg                        23
  10. SV Cheruskia Laggenbeck    21